Aktivitäten

Termine

25.09.2010 Selbstverteidigungslehrgang in Weichs pdf pdf Ausschreibung
25.09.2010 Dan-Prüfung in Weichs
23.10.2010 Dankollegiumssitzung LV Süd in München
23.10.2010 Prüferlizenzseminar in München
06.11.2010 Benefiz-Kampfkunstgala in Bad Reichenhall



Berichte

03.07.2010 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim
26.06.2010 Landeslehrgang in Pocking
29.05.2010 Landeslehrgang in Asbach
09.05.2010 Allkampfturnier in Berlin
24.04.2010 Jubiläumslehrgang in Wiesbaden
20.03.2010 Dan-Prüfung in München
28.11.2009 Dan-Prüfung in Ahrensburg bei Hamburg
07.11.2009 Dan-Prüfung in München
17.10.2009 Iaido Lehrgang in Pocking
31.07. - 01.08.2009 "Deutschland bewegt sich"
11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim
20.06.2009 DJJR Bundeslehrgang 2009 in Miesbach
16.05.2009 Budo-Frühlings-Lehrgang in Großaitingen
25.04.2009 Lehrgang Muay-Thai, Kickboxen und Zen-Do-Karate in Weichs
04.04.2009 Iai-Do Lehrgang und Danprüfung in Neuffen
08.03. - 05.04.2009 afa Augsburger Frühjahrsausstellung


03.07.2010 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

Engagement bei der Weitergabe gesammelten Wissens und grundlegender Erfahrungen im Kampfsport an Kinder und Jugendliche ist eine Zielsetzung des DJJR. Aus diesem Grund bot der Landesverband Süd auch dieses Jahr am 03. Juli 2010 einen Jugendlehrgang in Weilheim (Oberbayern) an, bei dem die teilnehmenden Budokas von acht bis vierzehn Jahren in drei Stunden ein durchdachtes, an den Selbstverteidigungsaspekt gekoppeltes Programm absolvierten, das Techniken aus dem Jiu-Jitsu, Karate und Tempelboxen beinhaltete. Referenten waren erneut die Großmeister Thomas Gerold (6. Dan Jiu-Jitsu), Gerhard Jung (6. Dan Jiujitsu-Karate) und Harald Weitmann (7. Dan Okinawa-Karate), wobei Thomas Gerold gezielt auf zentrale Fallübungen und Abrolltechniken des Jiu-Jitsu einging, da diese in jeder Art des Bodenkampfes entscheidend bei der Vermeidung eigener Verletzungen sind und bei richtiger Anwendung zugleich eine optimale Ausgangsposition gegenüber dem Gegner gewährleisten. Wie wichtig dies sein kann, erfuhren die jungen Budokas im Folgenden unter der Anleitung von Gerhard Jung, dessen Hauptaugenmerk auf Situationen am Boden gerichtet war, aus denen es sich zu befreien galt. Auch die immer wieder problematischen Schwitzkastenangriffe bildeten eine thematische Einheit. Harald Weitmann schulte ergänzend durch Pratzentraining zwei weitere Standardfähigkeiten des Kampfsports: Koordination und Distanzgefühl. Beide beeinflussen die Wirkung von Schlägen, Stößen, Fußtritten sowie den Einsatz von Gegenständen zur Verteidigung nachhaltig und erfordern gerade bei der Kombination mehrerer Techniken Übung, Erfahrung und ein Bewusstsein für den gewählten Ablauf. Die jugendlichen Teilnehmer meisterten mit Fleiß und Freude die jeweils gestellten Herausforderungen und versammelten sich schließlich zum wohlverdienten Grillen, zu dem die Veranstalter einluden. Es schloss gegen 19.00 Uhr den wiederum erfolgreichen Lehrgang ab.

Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim
Text und Bilder: Nicola Ettlin

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26.06.2010 Landeslehrgang in Pocking

Über 50 Kampfsportler kamen zum Landeslehrgang des DJJR nach Pocking
Die Pockinger Jiu- Jitsu Schule war diesmal Ausrichter des Landeslehrgangs des LV Süd. Am Samstag den 26.06.2010 trafen sich über 50 Kampfsportler in der dreifach Turnhalle des Gymnasiums in Pocking.
Als Referenten waren diesmal Hannelore Sieber (8. Dan Jiu-Jitsu, Präsidentin des Deutschen Jiu Jitsu Ring ), Bodo Blumentritt (5. Dan Jiu Jitsu, Präsident Deutscher Danträger und Budo Lehrer Verband), Thomas Gerold (6. Dan Jiu Jitsu, 1. Kampfdan Shaolin Tempelboxen) und Markus Bauer ( 2. Dan Kickboxen, Phillipinischer Stockkampf).
Nach der gemeinsamen Begrüßung wärmten sich die Teilnehmer gemeinsam auf, bevor sie in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die Referenten unterrichten jeweils eine Stunde. Hannelore Sieber zeigte eindrucksvoll, dass man sich auch als Frau durchaus verteidigen kann. Die Teilnehmer versuchten das Vorgeführte nach zumachen. Hannelore Sieber verbesserte hierbei und gab wichtige Tipps um die Techniken richtig auszuführen.
Bodo Blumentritt zeigt den Teilnehmern verschiedene Abwehrtechniken gegen unterschiedliche Messerangriffe. Er erklärte anfänglich, wie gefährlich der Angriff mit einer Stichwaffe sein kann. Um sich gegen diese verteidigen zu können, gehört neben viel Training auch viel Erfahrung dazu. Aufmerksam verfolgten die einzelnen Teilnehmer den Erklärungen von Bodo Blumentritt.
Thomas Gerold kam extra aus Weilheim nach Pocking, um den Teilnehmern den Kampfstil Shaolin Tempelboxen näher zu bringen. Beim Shaolin Tempelboxen handelt es sich um Fuß- und Fausttechniken die besonders im Kampf eingesetzt werden. Bei diesem Kampfstil gibt es keine starre Reglementierung. Er wurde von Großmeister Paul Belous (10. Dan) in Köln, rein für die Straße entwickelt.
Der phillipinische Stockkampf wurde von Markus Bauer aus Vilshofen vorgeführt. Hierbei konnten die Teilnehmer ihre körperlichen Fähigkeiten erweitern. Beim Stockkampf kommt es neben der Selbstverteidigung auch auf Balance, Koordination und Flexibilität an. Nach dem Lehrgangsabschluss trafen sich die Teilnehmer zum Abendessen im Pockinger Hof um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Landeslehrgang in Pocking
Text und Bild : Markus Widmann

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29.05.2010 Landeslehrgang in Asbach

Der Landeslehrgang am 29. Mai 2010 in Asbach stand unter den Thematiken "Stockabwehren" und " Körpereinsatz". Reinhard Pützstück (4. Dan JJ), Leiter der Sportgruppe Asbach und Organisator der Veranstaltung, hat sich auf den Bereich Stockabwehren konzentriert und den 18 Teilnehmern mehrere gute Techniken mit auf den Weg gegeben. Insbesondere wurden von ihm die Grundprinzipien des Blockens vermittelt. Aus dem hohen Norden (Hamburg) kam als zweiter Referent Jens Burat (6. Dan JJ, 3. Dan Judo) mit einer kleinen Gruppe angereist.
Alle Teilnehmer zeigten großes Interesse an den von ihm gezeigten Prinzipien des Körpereinsatzes und den Möglichkeiten, die bei korrekter Anwendung für Techniken daraus entstehen können. Als Feedback meinten alle Teilnehmer, dass der Lehrgang in dieser Form auf jedenfall wiederholt werden sollte. Inbesondere die Teilnehmer wie Jens Burat und seine Gruppe haben die Möglichkeiten des Asbacher Dojos sehr begrüßt, da direkt über dem Trainingsbereich gut ausgestattete und günstige Zimmer zu vermieten sind. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung.

Landeslehrgang Asbach
Text u. Bild: Timo Sendrowski, Sportwart LV Nord

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09.05.2010 Allkampfturnier in Berlin

Am Sonntag, den 09.05.2010 fand in der Schule Rahn in Berlin ein Allkampfnachwuchsturnier statt.
Das Besondere war, daß alle Teilnehmer noch nie an einem Wettkampf teilgenommen hatten und an diesem Tag ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten.
Vom DJJR waren Pro Sport 24 e.V., Sportschule Randori und Sportschule Rahn am Start. Die Athleten kämpften motiviert und sicherten sich gute Platzierungen.

Allkampfturnier in Berlin

Allkampfturnier in Berlin

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24.04.2010 Jubiläumslehrgang in Wiesbaden

Am 24.04.2010 fand in Wiesbaden im "Nibukai Zentrum für Kampfkünste" anläßlich des 30jährigen Bestehen des "Deutschen-Träger und Budo-Lehrer-Verbandes" e.V. (www.ddbv.de) ein Jubiläumslehrgang nur für Braun- und Schwarzgurte statt.
Der "Deutsche Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn" e.V. ( DJJR ) arbeitet seit Gründung eng mit dem DDBV zusammen.
Die Referenten Lothar Sieber 10.Dan Jiu-Jitsu, 10.Dan Zen-Do-Karate und Hannelore Sieber 8.Dan Jiu-Jitsu, 6.Dan Zen-Do-Karate aus München, Winfried Laube 6.Dan Kickboxen aus Berlin, Jörg Knust 5.Dan Shotokan-Karate aus Bad Zwischenahn und Bodo Blumentritt 5.Dan Jiu-Jitsu, 3.Dan Zen-Do-Karate aus München, zeigten den Lehrgangsteilnehmern stilbezogene Selbstverteidigung.
Aufgrund ihrer besonderen Leistungen, Lehrtätigkeiten und persönlichem Einsatz für den Budosport wurde Herrn Harald Weitmann aus Neuffen der 7.Dan Okinawa-Karate und Herrn Winfried Laube aus Berlin der 7.Dan Kickboxen verliehen und vom DJJR anerkannt und übernommen.

Winfried Laube, Lothar Sieber, Harald Weitmann, Bodo Blumentritt, Heiko Hoffmann und Hannelore Sieber
Winfried Laube, Lothar Sieber, Harald Weitmann, Bodo Blumentritt, Heiko Hoffmann und Hannelore Sieber



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20.03.2010 Dan-Prüfung in München

Roger Hobsch vom TSV 1847 Weilheim Abt. Jiu-Jitsu legte vor der Prüfungskommission Lothar Sieber und Thomas Gerold mit Erfolg die Prüfung zum 1. Dan Jiu-Jitsu ab.
Die Partner waren Davoud Sharifi, Roeland Beukenkamp und Sebastian Loris.

Dan-Prüfung in München 03/2010

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28.11.2009 Dan-Prüfung in Ahrensburg bei Hamburg

Bei der Dan-Prüfung am 28.11.09 in Ahrensburg legte Alexander Roocks mit Erfolg die Prüfung zum 2. Dan Jiu-Jitsu ab. Prüfer waren Wolfgang Günther 7. Dan, Jens Burat 6. Dan und Reinhard Pützstück 4. Dan.

28.11.2009 Dan-Prüfung in Ahrensburg bei Hamburg

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07.11.2009 Dan-Prüfung in München

Bodo Blumentritt legte vor der Prüfungskommission Lothar Sieber, Gerhard Jung und als Gast Jürgen Mildes mit Erfolg die Danprüfung zum 3. Dan Zen-Do-Karate ab.

07.11.2009 Dan-Prüfung in München

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17.10.2009 Iaido Lehrgang in Pocking

Am Samstag den 17.10.2009 fand in Pocking ein Iai-Do Lehrgang des DJJR statt. Als Referent konnten wir Dieter Drexler (3. Dan Iai-Do) aus München gewinnen. Sinn des Iai-Do Lehrgang war es den insgesamt 14 Teilnehmern einen Einblick in die "Kunst das Schwert zu ziehen" zu geben. Begeistert folgten die Teilnehmer den Erläuterungen des Referenten.

Neben der traditionellen Art der Begrüßung, wurden auch einzelne Vorübungen gezeigt. Diese bestanden aus einzelnen Schnittübungen mit dem Schwert. Wobei die meisten Teilnehmer mit dem Holzschwert (Bokken) übten. Anschließend wurden diese unterschiedlichen Schnittübungen in den einzelnen Katas umgesetzt, die vom Referenten in einer meisterlichen Perfektion gezeigt wurden.

Iaido

Demonstration eines Aufwärtsschnittes
Neben den 10 Grund Katas, wurden auch freie Katas von Dieter Drexler vorgeführt. Die Teilnehmer versuchten anschließend die gezeigten Schritte nachzumachen. Dabei wurde schnell klar, dass die Umsetzung nicht leicht war. Der Referent verfolgte kontinuierlich die Bewegungen der Teilnehmer, um eine stetige Verbesserung zu gewährleisten. Am Ende des Lehrgangs demonstrierte Dieter Drexler alle 10 Katas des Seitei-Iai-Do.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Lehrgang im nächsten Jahr wieder statt finden sollte. Nach dem Lehrgang trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen, wo bis zur späteren Stunde diskutiert wurde.

Text: Pockinger Jiu-Jitsu Schule Widmann


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31.07. - 01.08.2009 "Deutschland bewegt sich!"

"Deutschland bewegt sich!" auf dem Augsburger Rathausplatz: Unter strahlend blauem Himmel machte die Gesundheitsinitiative des ZDF, der Krankenkasse Barmer und vieler anderer Sponsoren unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Kurt Gribl Station in Augsburg. Botschafter der Gesundheitsinitiative, die schon viele Städte Deutschlands besucht hat, sind u.a. Weitsprunglegende Heike Drechsler und der mehrfache Tanzweltmeister Michael Hull.

Auf ca. 2.500 qm des Rathausplatzes war in vielerlei Hinsicht Bewegung geboten: Badminton-Spielfeld, Trampolin und Mini-Bowlingbahn waren gern besuchte Publikumsmagnete und die Original ZDF-Torwand begeisterte die "Möchtegern-Ronaldinos".

Die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung war als einziger Vertreter des Augsburger Kampfsportbereichs unter einem extra Infoschirm vertreten. An dem Stand probierten sich die Interessierten an Schlagübungen, absolvierten Reaktionstests, übten Fallschule und Atemtechniken.
Hauptanziehungspunkt des Aktionsparcours war das Bühnenprogramm mit verschiedenen Sportvorführungen. Heike Drechsler animierte ihre Zuschauer zum Standweitsprung und Tanzschulen (von HipHop über Boogie Woogie bis Square Dance) führten mit Begeisterung ihre eingeübten Choreografien vor.

Die Jiu-Jitsu-Karate-Schule zeigte an beiden Tagen vor großem Publikum einen Querschnitt ihres Trainings- und Selbstverteidigungsprogramms. Einen kurzen Ausschnitt davon konnte man zwei Tage später in einer Sendung des lokalen TV-Senders TV Augsburg sehen.

Auch am einwöchigen Rahmenprogramm von "Deutschland bewegt sich!" beteiligte sich die Jiu-Jitsu-Karate-Schule mit verschiedenen Schnupperkursen im Dojo in der Wintergasse.

Deutschland bewegt sich

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11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

Der beliebte Jugendlehrgang in Weilheim (Oberbayern) jährte sich 2009 bereits zum vierten Mal. Das Programm war sehr gemischt: Shaolin-Tempelboxen, Arnis und Jiu-Jitsu. Die Referenten, die Großmeister Thomas Gerold, Harald Weitmann sowie Gerhard Jung, setzten auch diesmal auf die Ausgewogenheit von spielerischen Elementen, Basistechniken und anspruchsvolleren Aufgaben. Die jungen Budokas im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren hatten einen ereignisreichen Nachmittag mit kleineren und größeren Herausforderungen in den genannten Kampfsportbereichen und waren zuletzt sehr begeistert. Die wohlverdiente Stärkung am Ende der Veranstaltung stellte ein wie immer bestens ausgestatteter Grillabend dar. Die Kinder, Jugendlichen, Eltern, Referenten und Organisatoren konnten sich nochmals persönlich austauschen und den Tag auf diese Weise gesellig ausklingen.

11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

11.07.2009 Kinder- und Jugendlehrgang in Weilheim

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20.06.2009 DJJR Bundeslehrgang 2009 in Miesbach

Auch in diesem Jahr konnte der DJJR-LV-Süd erneut zu einem Bundeslehrgang laden, der am 20. Juni in Miesbach (Oberbayern) stattfand. Seinen Schwerpunkt bildete vor allem der Bereich des Jiu-Jitsu, ergänzt mit Modern Arnis, wobei ein Hauptakzent auf angewandter Selbstverteidigung lag. Gemäß dieser Vorgabe gestalteten Hannelore Sieber (8. Dan Jiujitsu-Karate), Lutz Heyden (6. Dan Jiu-Jitsu), Gerhard Jung (6. Dan Jiujitsu-Karate), Jorgen Gydesen (6. Dan Modern-Arnis) und Bodo Blumentritt (5. Dan Jiujitsu-Karate) in der Zeit von 13.00 bis 18.30 Uhr vier Trainingseinheiten für zwei Teilnehmergruppen (erste Gruppe: 9. Kyu bis 3.Kyu; zweite Gruppe: ab 2. Kyu).

Jorgen Gydesen begann seinen Trainingsabschnitt mit einer zeitbedingt kurzen Einführung in Grundlagen des ursprünglich von den Philippinen stammenden Arnis, das er in der an heutige Anforderungen angepassten Form des Modern Arnis vorstellte. Dabei ging er von Stellungs- und Angriffsoptionen aus, die er jedoch gemäß der Schwerpunktsetzung des Lehrganges alsbald um verschiedene Situationen der Selbstverteidigung erweiterte. Zentral für alle Fallbeispiele war das Blocken und Kontrollieren der gegnerischen Waffe (Eskrima oder - mit entsprechend veränderten Abwehransätzen - Messer), möglichst gepaart mit einer Entwaffnung. Letztere kann, sofern der erste Block keine Entwaffnung leistet, mit einem Gelenkhebel (beispielsweise im Bereich des Ellbogens) erreicht werden oder innerhalb einer entsprechenden Kontertechnik erfolgen, die jede Art des Blockens und Kontrollierens sofort ergänzen muss. Wie allgemein im Kampfsport gibt es auch hier variable Möglichkeiten mit Tritten, Kniestößen, Fausttechniken und Würfen zu arbeiten, wobei der schnelle Übergang von einer Technik in die nächste vor allem dann essentiell ist, wenn sich der zuerst angewendete Konter als wirkungslos erweist.

Dieses Prinzip der fortgeführten, flüssigen Reaktion ist zugleich für alle referierten Jiu-Jitsu- Selbstverteidigungsaspekte wesentlich. Hannelore Sieber konzentrierte sich zunächst auf die richtige Art, sich aus der Rückenlage seitlich aufzurichten, denn bereits diese Aktion kann durch Fehler - auf dem Spann abgelegte Füße anstatt der korrekten Fußballenstellung und instabile Haltung des Oberkörpers - scheitern und dadurch dem Gegner Vorteile verschaffen. Spätestens sobald der Angreifer über den eigenen, am Boden liegenden Körper abgerollt werden sollte, wurde offensichtlich, wie wichtig dieser korrekte Aufrichtungsvorgang als Voraussetzung für alle weiteren Handlungen ist. Darüberhinaus lag das Augenmerk von Hannelore Sieber auf möglichst direkten, knappen Aktionen, die eine sofortige Wirkung beim Angreifer hervorrufen. So demonstrierte sie die Abwehr eines Faustangriffes von der Seite mit einer einzigen Armbewegung ebenso wie das schnelle "Hineingehen" in den Gegner, das ihn gleichzeitig körperlich blockiert und einen Konter auf besonders schmerzempfindliche Körperstellen ermöglicht. Ähnlichen Prämissen unterlagen auch die Gegenmaßnahmen nach dem Wegschlagen oder Ablenken eines Messerstiches.

Im Folgenden machte Gerhard Jung ebenfalls das Messer zum Gegenstand seiner Ausführungen, ergänzt um unterschiedliche Würgeangriffe. Er betonte nochmals entschieden die Gefährlichkeit einer kurzen Klingenwaffe, die nicht zuletzt in der geringen verbleibenden Zeit besteht, auf eine Attacke zu reagieren. Gerade dieser letzte Faktor erzwingt mit der potenziell tödlichen und schwer zu kontrollierenden Wirkung der Waffe eine entschlossene Abwehrhandlung gepaart mit einer sehr effektiven Folgetechnik. Vor allem das Einbeziehen des Gesichtes in die Konterarbeit hat für Gerhard Jung einen immensen Stellenwert, da man auf diese Weise auch Kopfstöße bei einem frontal angreifenden Aggressor abschwächen oder ganz verhindern sowie gewaltsamem Drücken bzw. Anrennen entgegenwirken kann. Wird man mit einer oder beiden Händen gewürgt, spielt der Kopfbereich neben der Fixierung der würgenden Hand durch die eigene und angespannter Halsmuskulatur wiederum eine große Rolle als Ziel für Fausttechniken und Ellbogenstöße, die mit Kniestößen ergänzbar sind.

Mit Schwitzkastenangriffen und der Anwendung eines Kreuzblocks rundete schließlich Bodo Blumentritt das Programm ab. Er bot im Falle eines seitlichen Schwitzkastens mehrere Wurfvarianten an. Sie sind dadurch charakterisiert, dass man dem gegnerischen Druck zunächst nachgibt, ihn aber gleichzeitig gegen den Angreifer wendet, indem man diesen aus dem Gleichgewicht bringt, über den eigenen Körper abrollt, damit in die Defensive zwingt und in Konter übergeht. Auch bei einer frontalen Umklammerung des Körpers durch den Gegner lässt sich dieses Prinzip zum eigenen Vorteil nutzen. Der erwähnte Kreuzblock wiederum erlaubt es, sowohl im oberen als auch im unteren Körperbereich einen Angriff abzuwehren. Dies ist besonders deshalb wichtig, weil man selten eindeutig abzuschätzen vermag, in welcher Höhe die Attacke angesetzt wird oder ob einer angetäuschten Technik eine zweite mit veränderter Trefferhöhe folgt. Nach dem Kreuzblock ergeben sich erneut unterschiedlichste Möglichkeiten, selbst tätig zu werden: ein Nackenschlag (Klebende Hand) mit Kniestoß, Hebel, Tritte und Brechen des gegnerischen Gleichgewichtes, um den Angreifer zu Boden zu bringen.

Diese letzte Trainingseinheit schloss den Kreis des durchdachten Programms und beendete den gelungenen Lehrgang, nachdem alle Referenten und Teilnehmer die gegenseitige Verabschiedung vorgenommen hatten. Ein großes Dankeschön gilt allen, die geplant, referiert, betreut und mit Kaffee und Kuchen das leibliche Wohl unterstützt haben!
Text: Schule Weitmann

DJJR Bundeslehrgang 2009 in Miesbach
Jorgen Gydesen, Bodo Blumentritt, Lutz Heyden, Hannelore Sieber, Gerhard Jung

DJJR Bundeslehrgang 2009 in Miesbach
Die Teilnehmer

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16.05.2009 Budo-Frühlings-Lehrgang in Großaitingen

Bereits zum dritten Mal fand in Großaitingen bei Augsburg ein Budo-Lehrgang zu Gunsten des Weissen Rings e.V. statt. 10 Referenten präsentierten unterschiedliche Kampfsportarten:
Jiu-Jitsu, Karate, Dim-Mak (Nervendruckpunkte), Kickboxen, Shaolin Kung-Fu, Taiji Quan, Kombatan, Kuk Sool Won, Taekwondo und Judo. Zusätzlich gab es eine Einheit European Tae Bo. Die Referenten kamen nicht nur aus dem Großraum Augsburg, sondern auch aus Berlin und der Schweiz.
Gerhard Jung vertrat den Deutschen Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V. und den Deutschen Dan-Träger und Budo-Lehrer Verband e.V. Er zeigte realistische Verteidigungstechniken gegen Stockangriffe. Das Programm wurde abgerundet durch verschiedene Kampfsportvorführungen in den Pausen.
Die Veranstalter vom Kampfsport-Center Großaitingen hatten sich auch dieses Jahr wieder große Mühe gegeben, die Gäste rundum mit Essen, Getränken und Kuchen zu versorgen. Die Referenten verzichteten auf ihre Honorare und die Teilnehmer wurden anstelle von Lehrgangsgebühren zu Spenden aufgerufen. Am Ende konnten ca. 1000 Euro dem Vertreter des Weissen Rings, Helmut Kresse, zur Verfügung gestellt werden.
Auf dem Bild sind die Referenten des Lehrgangs, der Bürgermeister von Großaitingen Franz Stellinger und Helmut Kresse vom Weissen Ring zu sehen. Das zweite Bild zeigt Gerhard Jung mit seinem Partner Wolfgang Oharek.
Text und Bilder: Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung Augsburg

Budo-Frühlings-Lehrgang in Großaitingen

Budo-Frühlings-Lehrgang in Großaitingen

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25.04.2009 Lehrgang Muay-Thai, Kickboxen und Zen-Do-Karate in Weichs

Großmeister und Meister der Kampfkünste luden zu einem Landeslehrgang des Deutschen Jiu-Jitsu Ring „Erich Rahn“ e.V. nach Weichs ein. In einer ganztägigen Veranstaltung am 25. April 2009 trafen sich gut siebzig Teilnehmer aus ganz Süddeutschland, um sich die Grundzüge verschiedener Kampfsportarten nahebringen zu lassen: Muay-Thai und Kickboxen als wettkampforientierte Disziplinen sowie Zen-Do-Karate, welches sich nahtlos in das Selbstverteidigungssystem Jiu-Jitsu einfügt.
Alexander Wohlfahrt (1. Dan Jiu-Jitsu, Muay-Thai- und Freefight-Kämpfer) demonstrierte Stellungen, Schrittfolgen und die typische Deckungsarbeit aus dem Muay-Thai. Die Teilnehmer kamen beim Üben bald richtig ins Schwitzen, denn es folgten spezielle Schlag-, Tritt- und Clinchtechniken, wie man sie in dieser thailändischen Kampfsportart wiederfindet.
Heiko Hofmann (4. Dan Karate, 3. Meistergrad Kickboxen) stellte anschließend Kickboxkombinationen mit Faust- und Beintechniken vor. Dabei erläuterte er die wettkampfspezifischen Unterschiede von Voll-, Leicht- und Semi-Kontakt. Viele Partnerübungen halfen den Teilnehmern, die gezeigten Techniken praktisch umzusetzen.
Der letzte Teil des Lehrgangs war dem Zen-Do-Karate gewidmet. Die Weichser Kampfkunstmeister Lothar Sieber (10. Dan Jiujitsu-Karate / Zen-Do-Karate) und Bodo Blumentritt (5. Dan Jiujitsu-Karate, 2. Dan Zen-Do-Karate) erläuterten und demonstrierten die Besonderheiten dieses Karatestils, der sich gegenüber den traditionellen Stilen durch seine Flexibilität und Rasanz auszeichnet und sich gerade deshalb hervorragend im Rahmen der realistischen Selbstverteidigung einsetzen lässt.
Obwohl nur ein Einblick in die einzelnen Stile gegeben werden konnte, zeigten sich die Teilnehmer hochzufrieden. Jeder konnte etwas mit nach Hause nehmen und die einhellige Meinung war, dass man so einen Lehrgang bald wiederholen sollte. Einen gelungenen Abschluss fand der Lehrgangstag im Restaurant Weichs, wo 70 durstige und hungrige Kampfsportler verköstigt wurden.

Lehrgang Muay-Thai, Kickboxen und Zen-Do-Karate in Weichs

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04.04.2009 Iai-Do Lehrgang und Danprüfung in Neuffen

Seinen seit 2002 festen Stellenwert im Ablauf des Dojo-Jahres der Karateschule Weitmann bestätigte dann am 04. April erneut der Iai-Do-Lehrgang unter der Leitung von Lothar Sieber (5. Dan Iai-Do), der sein Augenmerk diesmal zunächst auf eine intensivierte Arbeit an dem speziellen Zusammenspiel richtete, das sich aus den verschiedenen Arten des Schwertziehens, den grundlegenden Schnitten, Stichen und Chiburis (Befreien der Klinge von Blut) sowie dem sauberen Einführen der Klinge (Noto) in die Scheide (Saya) ergibt.
Nach diesem Grundlagentraining, das einerseits prägend für Iai-Do an sich ist und andererseits eine wesentliche Voraussetzung für jeden komplexeren Bewegungsablauf darstellt, folgte in der zweiten Lehrgangshälfte eine verstärkte Auseinandersetzung mit den ersten sechs Katas des Seitei-Iais, die entsprechend dem variierenden Kenntnisstand der Teilnehmenden wo notwendig eingeführt und dann entweder im Ganzen behandelt oder in einzelne Abschnitte zerlegt wurden.
Die letzte Einheit gestaltete Lothar Sieber schließlich mit einer speziellen freien Form, die die zentralen Grundtechniken - ergänzt um Drehungen und Paraden - einprägsam und gut trainierbar in einen Ablauf integrierte, wodurch sie sich als Abrundung des konsequent strukturierten Lehrgangs eignete.
Ihm schloss sich die Dan-Prüfung für Iai-Do der Verbände DJJR und Idokan Polen an, in der Renshi Harald Weitmann, Sensei Heiko Hofmann und Sensei Thomas Wolfer nochmals eine Stunde Konzentration, Präzision und individuellen Stil in den freien Technikfolgen, den zehn Katas des Seitei-Iais sowie den selbstgewählten freien Katas (alle genannten Bestandteile mussten jeweils dreimal gezeigt werden) bewiesen, weshalb ihnen von Lothar Sieber entsprechend der dritte Dan Iai-Do verliehen wurde.
Herzlichen Glückwunsch an sie!

04.04.2009 Iai-Do Lehrgang und Danprüfung in Neuffen

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8. März bis 5. April 2009 afa Augsburger Frühjahrsausstellung

Die Augsburger Frühjahrsausstellung, kurz afa, ist die größte Messe in Schwaben. Auf rund 43500 m² stellen jedes Jahr über 700 Aussteller ihre Produkte, Innovationen und Projekte vor. Dieses Jahr besuchten rund 100 000 Gäste die Ausstellung mit dem Themenschwerpunkt: Japan - das Land der aufgehenden Sonne. Passend zu diesem Thema demonstrierte die Jiu-Jitsu-Karate-Schule Gerhard Jung an zwei Tagen auf der Japan-Bühne einen breiten Querschnitt ihres Trainingsprogramms. Die Kinder führten traditionelle Jiu-Jitsu- und Karate-Techniken vor.
Es wurden realistische Selbstverteidigungstechniken für Frauen gezeigt, die auch mit Alltagsgegenständen wie mit einem Schirm oder einer Handtasche ausgeführt werden können. Bei den Männern lag der Schwerpunkt neben der Selbstverteidigung auf Dynamik, Körperkontrolle und Präzision der Techniken. Der Dojo-Leiter Gerhard Jung zeigte u. a. die San-Dan Kata Tai-Te-Jitsu aus dem Zen-Do-Karate.
Das Publikum zeigte sich sehr interessiert und stellte anschließend noch viele Fragen.

8. März bis 5. April 2009 afa Augsburger Frühjahrsausstellung

8. März bis 5. April 2009 afa Augsburger Frühjahrsausstellung

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© 2010 Deutscher Jiu-Jitsu-Ring Erich Rahn e.V.